In Ihrem eigenen Interesse:
Bitte befolgen Sie Tipps/Empfehlungen/Anregungen, die Sie hier oder anderswo im Internet gefunden haben, niemals, ohne das vorher mit Ihrem behandelnden Arzt, bzw. mit Ihrem Diabetesteam besprochen zu haben!
Offene Online Sprechstunde Diabetes & Psychologie mit Isabel Laß für Familien mit einem an Diabetes erkrankten Kind oder Jugendlichen.
Die Diplom-Psychologin Isabel Laß ist Diabetes Fachpsychologin DDG sowie Paar- und Familientherapeutin (Deutsche Gesellschaft für Systemische und Familientherapie - DGSF). Auch ist sie seit der Kindheit selbst an Diabetes Typ 1 erkrankt und weiß deshalb sehr gut, wie es Euch damit geht.
In unseren offenen Online Sprechstunden steht Isabel regelmässig und kostenlos für Eure Fragen zum Thema Diabetes und Psychologie zur Verfügung.
In der Diabetes-Forschung sorgt derzeit ein neuer Ansatz namens KRIYA-839 für Aufmerksamkeit. Ziel dieser Gentherapie ist es, den Körper wieder selbst Insulin produzieren zu lassen – möglicherweise nach nur einer einzigen Behandlung.
Bei Typ-1-Diabetes werden die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. KRIYA-839 verfolgt deshalb einen anderen Weg: Über eine Injektion werden Gene für Insulin und ein wichtiges Enzym zur Glukoseerkennung in Muskelzellen eingebracht.
Die Muskelzellen sollen dadurch lernen, auf steigende Blutzuckerwerte zu reagieren und selbst Insulin freizusetzen. Vereinfacht gesagt könnten sie die Aufgabe der verlorenen Betazellen teilweise übernehmen.
Bislang gibt es vor allem vielversprechende Ergebnisse aus Tierversuchen. Im Jahr 2026 startet nun die erste klinische Studie mit Erwachsenen, um Sicherheit und Wirksamkeit der Therapie zu untersuchen.
Die Diagnose Typ-1-Diabetes betrifft nicht nur das erkrankte Kind – sie verändert häufig den Alltag der ganzen Familie. Blutzuckerwerte, Insulindosierungen, nächtliche Alarme und die ständige Verantwortung können auch die Beziehung der Eltern belasten.
Wer übernimmt welche Aufgaben im Diabetesmanagement? Was passiert, wenn ein Elternteil besonders vorsichtig ist, während der andere dem Kind mehr Freiräume ermöglichen möchte? Und wie kann es gelingen, trotz aller Anforderungen als Paar verbunden zu bleiben?
Über diese und weitere Fragen möchten wir bei unserer nächsten Online-Sprechstunde „Diabetes & Psychologie“ sprechen:
Termin: Dienstag, 7. Juli 2026, um 19:00 Uhr
Ort: Online über Zoom
Mit: Diplom-Psychologin und Diabetes-Fachpsychologin DDG Isabel Lass
Isabel Lass ist auf Paar- und Familientherapie spezialisiert und lebt selbst seit ihrem elften Lebensjahr mit Typ-1-Diabetes. Vielen Familien ist sie bereits durch die Diabetes-Kids-Freizeiten und unsere psychologischen Online-Sprechstunden bekannt.
Die Gesprächsrunde bietet Raum für die Fragen und Erfahrungen der teilnehmenden Eltern. Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu suchen oder die eigene Beziehung zu bewerten. Vielmehr möchten wir gemeinsam betrachten, wie unterschiedliche Belastungen und Sichtweisen entstehen – und was Eltern dabei helfen kann, als Team miteinander im Gespräch zu bleiben.
Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Das Kinderbuch „Mira und der blaue Drache“ von Samira Firozi erzählt die Geschichte der fast sechsjährigen Mira. Sie ist häufig müde, hat großen Durst und muss ungewöhnlich oft zur Toilette. Schließlich wird bei ihr Typ-1-Diabetes festgestellt.
Der blaue Drache steht sinnbildlich für den Diabetes, der Mira von nun an begleitet. Mithilfe dieser Fantasiefigur soll die Erkrankung für jüngere Kinder greifbarer werden. Im Mittelpunkt stehen weniger medizinische Details als vielmehr Miras Gefühle, ihre Fragen und der Umgang mit der neuen Lebenssituation.
Die Autorin lebt selbst seit ihrer Kindheit mit Typ-1-Diabetes und arbeitet als Erzieherin. Nach ihren Angaben entstand die Idee zu dem Buch unter anderem durch Fragen von Kindern zu ihrem Glukosesensor und ihrer Insulinpumpe. Mira trägt daher auch persönliche Erfahrungen der Autorin in sich.
Das 52 Seiten umfassende Buch richtet sich vor allem an Kinder ab etwa fünf Jahren. Es kann einen Anlass bieten, gemeinsam über die Diagnose, Ängste, Veränderungen im Alltag und das Leben mit Diabetes zu sprechen. Auch für Geschwister, Kindergarten- oder Grundschulkinder kann die Geschichte einen ersten Zugang zum Thema schaffen.
Wie verlief die Beantragung der Schulbegleitung?
Weniger Kohlenhydrate zählen, weniger Mahlzeitenboli und mehr automatische Unterstützung im Alltag: Auf dem Jahreskongress der American Diabetes Association 2026 zeigten mehrere Hersteller, wohin sich moderne AID- und Closed-Loop-Systeme entwickeln. Vieles klingt für Familien mit Typ-1-Diabetes vielversprechend – ist aber noch Zukunftsmusik.
Die heute verfügbaren AID-Systeme passen die Insulinabgabe anhand der CGM-Werte automatisch an. Sie können Basalinsulin reduzieren oder erhöhen und teilweise automatische Korrekturen abgeben. Mahlzeiten müssen jedoch in der Regel weiterhin angekündigt und die Kohlenhydrate möglichst genau eingegeben werden. Deshalb werden sie als Hybrid-Closed-Loop-Systeme bezeichnet.
Mehrere Hersteller arbeiten inzwischen an der nächsten Stufe: Systeme sollen auch unangekündigte Mahlzeiten erkennen und das benötigte Insulin weitgehend selbstständig abgeben. Der Trend auf der ADA 2026 war deutlich: Der Algorithmus soll mehr Arbeit übernehmen und der Mensch weniger eingeben müssen.
Morgen ist es so weit: Diabetes-Kids ist mit einem kleinen Team beim DiaCup 2026 in Düsseldorf dabei – und wir freuen uns schon sehr auf ein sportliches Wochenende mit vielen Begegnungen und einem tollen Gemeinschaftsgefühl!
Der DiaCup findet am 20. und 21. Juni 2026 bereits zum vierten Mal statt. Austragungsort ist das Deutsche Tischtennis-Zentrum von Borussia Düsseldorf – dort, wo normalerweise die Profis des deutschen Rekordmeisters trainieren und ihre Heimspiele bestreiten. Mehr als 100 Menschen mit Diabetes, Angehörige und Freunde werden erwartet.
Das Besondere: Beim DiaCup können sowohl erfahrene Vereinsspielerinnen und Vereinsspieler als auch Freizeitspieler teilnehmen. Es geht nicht nur um sportlichen Ehrgeiz, sondern vor allem um Bewegung, Gemeinschaft und den Austausch mit anderen Menschen, die das Leben mit Diabetes aus eigener Erfahrung kennen. Durch Gruppen- und Platzierungsspiele kommen alle auf möglichst viele Einsätze – unabhängig davon, ob sie zum ersten Mal einen Tischtennisschläger in der Hand halten oder regelmäßig trainieren.
Auch abseits der Tischtennisplatten steht das Miteinander im Mittelpunkt: Bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung gibt es kurze Impulse, ein Meet-&-Greet-Buffet und viel Zeit für persönliche Gespräche.
🎉 Kids, Teens, Twens – save the date! Einladung zur Convention 2026!
Am 12. September 2026 ist es wieder so weit: Ein Tag nur für Kids, Teens und Twens mit Typ-1-Diabetes, an dem alle Themen besprochen werden. Mit dem BdKJ (Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V.) als Veranstalter und zugleich mit dem bewährten Orga-Team der letzten Jahre.
Dank unserer Unterstützer und Aussteller, können wir diesen Tag bei kostenfreiem Eintritt auf die Beine stellen!
The place to be!
Wir treffen uns wieder im Kap Europa in Frankfurt am Main –mitten in der City, super erreichbar und mit ganz viel Platz für Austausch, Infos und Action!
🕘 Wann & wo?
📍 Kap Europa, Osloer Straße 5, Frankfurt am Main
🗓 Samstag, 12.09.2026
🕙 10:00–17:00 Uhr (Einlass ab 9:00 Uhr)
💬 Was erwartet euch?
Mit „Beti & die Zuckerflut – Auf den Spuren des Insulins“ hat Verena Dragendorf ein liebevoll illustriertes Kinderbuch geschaffen, das Kindern auf spielerische Weise erklären möchte, warum Insulin im Körper so wichtig ist und was bei Diabetes Typ 1 passiert.
Im Mittelpunkt steht Beti, eine kleine Beta-Zelle aus „Pankreas“. Beti bastelt mit großer Freude Insulin-Schlüssel. Diese Schlüssel helfen den kleinen „Gluxi“, den Zuckerfischen, ihren Weg aus dem Blut in die Körperzellen zu finden. Als immer weniger Beta-Zellen Insulin-Schlüssel herstellen können, kommt es zu einer „Zuckerflut“ – und Beti macht sich gemeinsam mit seiner Freundin Alphie auf den Weg, um Hilfe zu suchen.
Für Familien mit einem Kind mit Typ-1-Diabetes gehört die kontinuierliche Glukosemessung längst zum Alltag. Ein CGM-Sensor zeigt, wie sich der Glukosewert entwickelt, warnt vor Unter- oder Überzuckerungen und hilft dabei, Entscheidungen im Alltag besser zu treffen. Was CGM-Systeme bisher aber nicht konnten: Ketone kontinuierlich messen.
Genau hier setzt eine neue Entwicklung von Abbott an. Das Unternehmen hat für seine neue Libre Duo Sensortechnologie die CE-Kennzeichnung erhalten. Die Systeme Libre Duo und Libre Duo 10 Day sollen künftig mit einem einzigen Sensor sowohl Glukosewerte als auch Ketonwerte kontinuierlich erfassen — laut Abbott sogar jede Minute. Abbott plant eine Einführung in ausgewählten europäischen Ländern noch im Laufe dieses Jahres; ob und wann das System in Deutschland konkret verfügbar und erstattungsfähig sein wird, ist derzeit noch nicht sicher veröffentlicht.